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                             Gemeinschaftspraxis
 
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                          Dr.med Angelika Demel
                       Fachärztin für Allgemeinmedizin
                                 Psychotherapeutin
                          Erwachsenenpsychotherapie
                 Kinder-und Jugendlichenpsychotherapie
                              Gruppenpsychotherapie
 
 
                           Dr.med. Werner Demel
                        Facharzt für Allgemeinmedizin
 
                             Augsburgerstrasse 17
                                89312 Günzburg
                                      08221-6895
                                      08221-6845
                                                                      
                     angelikadoc@heroldinneremedizin.de
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Allgemeinmedizinische Sprechzeiten:
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Vormittags :      Täglich         8.30 - 12.00
 
Nachmittags:    Mo+Frei      15.30- 18.00
                      Di+ Do         14.00- 18.00
 
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Psychotherapeutische Sprechstunden:
Nur nach Vereinbarung
 
Aktuell können keine Patienten mehr  für die Therapie angenommen werden.
 
Ab April 2012 können Patienten für eine tiefenpsychologisch- analytische Gruppentherapie vorgemerkt werden.
Ein Vorstellungsgespräch ist dafür notwendig.
Anmeldung über die Telefonsprechstunde am Montag um 16 Uhr möglich.
 
 
 
 
Die Praxis ist ab 21.12 2011 geschlossen.
Die Vertretung entnehmen Sie bitte dem Anrufbeantworter.
 
Wir wünschen unseren Patienten ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2012
 
Wir beginnen wieder mit der Sprechstunde am 2.1.2012.
 
                          
 
 
 
 
 
 
 
 
Aktuell:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
I. Impfen:
 
Seit April stehen die Gesetzlichen Krankenkassen für eine Impfung gegen
Masern-Mumps und Röteln ein für Erwachsene , die 40 Jahre und jünger sind.
Die Stiko empfiehlt diese Impfung ja schon länger, allerings haben es die gesetzlichen Kassen bisher nicht gezahlt. Nun ist es soweit. Das ist ein enormer Fortschritt im Kampf gegen die lebensbedrohliche Krankheit Masern.
Die Impfung wird als 3fach Impfstoff verabreicht : MMR (Masern, Mumps+ Röteln)
 
 
 
 
 
 
Bitte kontrollieren Sie Ihre Impfpässe, bringen diese mit und schützen sich rechtzeitig gegen diese Krankheit, die auch im Erwachsenenalter nicht unproblematisch ablaufen kann.
 
Die Zeckensaison beginnt wieder! Denken Sie bei sich und Ihren Kindern an die Zeckenimpfung(FSME),vor allem, wenn die Kinder mit den Schulen  in Risikogebietefahren. Bringen Sie die Impfpässe mit, damit wir überprüfen können, ob Sie oder Ihr Kind noch geschützt sind.
 
 
 
 
 
II. Psychotherapie- Sprechstunden
    nach Anmeldung  
 
 
Kinder- und Jugendtherapieplätze und  Erwachsenenpsychotherapieplätze nach Rücksprache.
 
 
 
Persönliche Anmeldung bei Frau Dr.Demel jeden Montag ab
15.00 Uhr bzw. 16.00 in ihrer
Telefonsprechstunde für Psychotherapie
unter  der Telefonnummer 08221-6895.
 
Aktuell ist nichts mehr frei. Sie können sich für einen Warteplatz vormerken lassen.Wir vermitteln Sie gerne weiter.
Gruppentherapieplatz ab April. Nur mit Vorstellungsgespräch.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
III. Zum Therapieansatz Praxis:
 
1. Heigl -Evers
 
 
Bei der psychoanalytisch-interaktionellen Therapie stehen die Interaktionen Patient - Therapeut im Fokus der Aufmerksamkeit. Diese sind auf der Seite des Patienten durch die Bemühung um Freimütigkeit (Regel der freien Interaktion) bestimmt. Auf der Seite des Therapeuten werden die Interaktionen unter Beachtung der eigenen spontanen Gefühlsantworten und Assoziationen gestaltet. Dabei ist zu unterscheiden nach primärer Übertragung (auf den Therapeuten), nach Gegenübertragung (auf die Übertragung des Patienten) und nach konfliktfreiem Erleben. Die Aufmerksamkeit des Therapeuten wird auf die interaktionellen Schicksale der beiderseitigen Äußerungen gerichtet. Die Struktur des Dialogs beruht entweder auf einseitiger Abstimmung (Therapeut), auf wechselseitiger Abstimmung, in der durch Austausch Verstehen gefördert wird, oder sie ist durch Brüche gekennzeichnet, die durch den Patienten und gelegentlich auch den Therapeuten verursacht werden..(nach Heigl-Evers, 1997)
 
 
 
2.Der Ansatz nach Schindler:
 
 
 
Die Soziodynamische Rangstruktur(Gruppentherapie)
 
 
Alpha: Initiativeträger, definiert den Gegner, übernimmt die Führerrolle. Wünscht sich komplementäre Übertragung/Gegenübertragung
 
Beta: nicht mit Alpha identifiziert, unabhängig, sachlich oder instrumentell potent, potenzieller Rivale von Alpha (Revoluzzer). Wenn Alpha ausfällt, springt Beta in die Alpha-Rolle, zieht sich aber wieder zurück, wenn Alpha zurückkehrt. Emotional nicht so involviert, „Spezialist“.  Machen Interventionen, spielen Co-Therapeut
 
Gamma: mit Alpha und seiner Initiative identifiziert, ängstlich, häufig komplementäre Übertragung/Gegenübertragung zu Alpha. Bewunderer, Zuspruch. Identifiziert sich mit Alpha. Gruppenfantasie: Alpha vertritt die Gruppe nach außen. Ohne Gamma kein Alpha. „Ich mache das mit Omega, was Alpha am liebsten mit G (äußerer Feind) machen würde.“
 
Omega: Drückt die Ambivalenz der Gruppe aus, Zweifler, ängstlich und zurückhaltend, schließt sich als letzter der Gruppe an, Hofnarr, Dorftrottel. Teilweise identifiziert mit G. Sündenbock, orientiert sich nach außen. Gammas wollen auch Alphas sein, aber weil sie keine sind, hauen sie Omega.
 
G: Position außerhalb der Gruppe, real oder fantasiert. Schweigepflicht und Vertraulichkeit innerhalb der Gruppe formen ad hoc das G.
Rollen wechseln immer mal wieder. In einer gesunden Selbsterfahrungsgruppe kommt jeder mal dran, idealerweise macht das die Gruppe alleine (ohne, dass der Therapeut das anstoßen muss).
Therapeut „spielt“ die Beta-Rolle, ist aber eigentlich Alpha.
Wie hole ich Omega rein? Benennen („Wir haben jetzt hier einen Sündenbock“). Hauptaufgabe der Gruppe: Omega nicht verlieren! Auf Omega werden negative Anteile projeziert. Omega reinholen heißt, Abwehr zu reduzieren.
Falls es nicht von alleine passiert>>> Fördern, dass Rollen immer mal wieder wechseln: Dadurch wird die Abwehr weicher, flexibler.
Omega-Rochade: Gruppe stellt sich z. B. gegen den Leiter. Ist aber nicht weiter schlimm, für die Gruppe sogar gut.
 
Haben Sie  Interesse an Gruppentherapie?
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
(c)dr.demel 12/2011