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Mein Blog

Der Arzt ein immer verfügbarer Automat?

"Frau Doktor, ich möchte eine Einzelstunde-sofort."
"Frau Doktor, nur Sie können mir helfen"
"Frau Doktor, da ist noch was...ich brauche ein Attest für meine Rente. Wissen Sie, ich bin doch so depressiv und deshalb brauche ich diese Therapie."


Knopfdruck. AOK-Chipkarte. Oder Ähnliches. Einwerfen. Das mickrige Gehalt , was ein Therapeut bekommt und dann rollt die Attestmaschinerie und die Extrastunde und die Überstunde.

Nein, liebe Patienten. Wir Ärzte sind keine Automaten.
Wir sind auch keine Attestschreiber, die erpressbar sind.
Wir lieben es nicht, wenn wir dazu benutzt werden. Wir sind enttäuscht und wir machen in diesen Situationen nicht mehr mit.

Wir Therapeuten möchten Patienten eher eine Ressource eröffnen, die heißt "Arbeit" oder "wie kann ich mich wieder integrieren". Wir möchten uns auch Zeit für Sie nehmen und Ihnen die Möglichkeit geben Sie zu spiegeln.

Beim leistesten Verdacht, dass ein Patient  meint, er bekäme ein Schreiben für seinen Lebensabend für "Lau" und er meint es sei repitierbar und immer wieder abrufbar, werde ich die Therapie neu überdenken  und sie gegebenenfalls abbrechen. Denn dazu ist eine Therapie vorerst nicht da.

Meine Aufgabe ist es nicht, Patienten Atteste zu schreiben. Ich schreibe auch keine AUs mehr.
Dies soll künftig der Hausarzt machen.

Sollte es in einer dringlichen Situation dennoch nicht vermeidbar sein, ein Attest schreiben zu müssen, wird es von mir nach GOÄ in Rechnung gestellt.


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