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Gruppentherapie

In der Gruppentherapie wird Sozialverhalten geübt. Es wird geübt, zu kommunizieren, sich einzuordnen, sich unterzuordnen, verlieren zu können, nicht im Mittelpunkt zu stehen.
 
Vor allem: Sich im andern wiederzufinden.
 
Gruppentherapie können bei uns oft nur therapeutisch anbehandelte  Patienten durchführen.
 
Manchmal steht "Gruppe" aber auch für gewisse Krankheitsbilder, für die als Erstkontakt die Gruppe wichtig ist, um sie zunächst aus ihrer Isolation herauszuholen (Internetsüchtige, Depressive mit sozialem Rückzug nach Stabilisation, usw.- natürlich auch Co- Erkrankte).
 
Lineham und Kernberg haben Gruppenarbeit bei  Borderline-Erkrankten erprobt,nämlich sie zunächst in Gruppen "anzutherapieren". Mit sehr viel Aufwand allerdings. Sie erhofften sich durch die "Spiegelung" durch Gruppenmitglieder einen größeren Erfolg als eine Spiegelung durch den Therapeuten.
Diese Gruppen können wir nicht bieten. Deshalb können wir auch keine Borderline-Patienten in Gruppen aufnehmen und /oder langfristig dort halten. Sie spalten die Gruppen, da sie ihren intrapsychischen Druck fast immer externalisieren. Das bedeutet, sie zerstören im "worstcase" die Gruppe. Wir müssten dann einen solchen Patienten aus der Gruppe entfernen, was immer sehr unangenehm ist, aber zum Schutz der Gruppe wichtig.
 
Gruppe zeigt oft erst manifest das Störungsbild des Patienten(auch eine ausgeprägte Borderlinestörung).Von unserer Seite werden Patienten weiterverwiesen an geeignetere Stellen (z.B. stationär, psychoanalytische Therapie usw.).
 
 

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