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Familien mit ADHS -Kindern

Hier spielt oft die Double-Bind -Situation eine große Rolle. Überhaupt steht bei diesen Familie die gestörte Bindungsstruktur der Familie im Vordergrund.
Die Double-Bind-Theorie wurde maßgeblich von Gregory Bateson Paul Watzlawick und ihren Kollegen an der Universität von Palo Alto entwickelt. Damit ist - sehr vereinfacht - der Sachverhalt gemeint, dass Mitteilungen auf der Inhaltsebene denen auf der Beziehungsebene widersprechen können so dass es beim Adressaten einer solchen doppelten Botschaft zu Irritationen kommen kann. Spricht zum Beispiel ein Vater mit seinem Kind wobei der Wortlaut - die Inhaltsebene - ermutigend Tonfall oder Mimik (die etwas über die Beziehung zwischen Vater und Kind aussagen) dagegen kritisierend sind weiß das Kind nicht woran es sich halten soll. Es beginnt der eigenen Wahrnehmung zu misstrauen und reagiert mit Unsicherheit. In Extremfällen wenn die Kommunikation sehr häufig durch solche Doppelbotschaften gekennzeichnet ist kann dies beim Adressaten psychische Störungen nach sich ziehen. Zeitweise wurde auch die Theorie diskutiert wonach Double-Bind zu Schizophrenie führen kann. Diese Sichtweise ist mittlerweile einer komplexeren Betrachtungsweise gewichen.
Die alltägliche Kommunikation ist sehr häufig von Doppelbotschaften gekennzeichnet. Erst wenn sie zum typischen Merkmal der Kommunikation in einer Familie einem Betrieb oder einer anderen Gruppe geworden sind kann man davon ausgehen dass die Beziehungen in diesem sozialen System gestört sind.

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