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Bindungsstile

Verschiedene Bindungsstile zwischen Mutter und Kind sind bekannt. Unsichere Bindungsstile (inclusive desorganisierte Bindungsstile)  verursachen neurotische Störungen bei Kindern und später bei Erwachsenen, machen Kinder krank.
 
 
 
Hier im Folgenden werden die Bindungsstile erklärt.
Sichere Bindung:
Solche Kinder können Nähe und Distanz der Bezugsperson angemessen regulieren.Sie sind kurzfristig irritiert und weinen ggf., wenn die Bezugsperson den Raum verlässt, lassen sich jedoch von der Testerin trösten und beruhigen sich schnell wieder; sie spielen im Raum auch mit der Testerin; laufen der Bezugsperson bei deren Wiederkehr entgegen und begrüßen diese freudig.
Unsicher vermeidende Bindung:
Die Kinder zeigen eine Pseudounabhängigkeit von der Bezugsperson. Sie zeigen auffälliges Kontakt-Vermeidungsverhalten und beschäftigen sich primär mit Spielzeug im Sinne einer Stress-Kompensationsstrategie.Sie wirken bei der Trennung von der Bezugsperson unbeeindruckt; sie spielen, auffallend oft für sich allein; bei der Wiederkehr der Bezugsperson bemerken sie die kaum oder lehnen sie mittels ignoranten Verhaltens ab.
Unsicher ambivalente Bindung:
Diese Kinder verhalten sich widersprüchlich-anhänglich an die Bezugsperson.Sie wirken bei der Trennung massiv verunsichert, weinen, laufen zur Tür, schlagen gegen diese und sind durch die Testerin kaum zu beruhigen. Bei Wiederkehr der Bezugsperson zeigen sie abwechselnd anklammerndes und aggressiv-abweisendes Verhalten und sind nur schwer zu beruhigen.
Desorganisierte Bindung:
Die Kinder zeigen deutlich desorientiertes, nicht auf eine Bezugsperson bezogenes Verhalten.Hauptmerkmal solcher Kinder sind bizarre Verhaltensweisen wie Erstarren, Im-Kreis-Drehen, Schaukeln und andere stereotype Bewegungen; daneben treten (seltener) Mischformen der anderen Bindungsmuster wie beispielsweise gleichzeitiges intensives Suchen nach Nähe und deren Ablehnung auf.
 
Die unsicher ambivalente Bindung treffen wir in der psychotherapeutischen Behandlung häufig als emotionalen Hintergrund. Die Kinder wissen nicht woran sie sind, es ist diese Doublebinding Situation, die die Kinder auch krank macht. Sie haben keine verlässliche Bindungsstruktur. Mama ist nicht immer dann böse wenn das Kind DAS macht. Mama ist auch nicht immer dann lieb ,wenn das Kind DAS macht. Mama und Papa sind auch niemals verl'sslich einig in ihrer Vergabe von Emotionen. Das macht Angst und produziert neurotisches Verhalten.

3 Kommentare zu Bindungsstile:

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Replica Uhren on Dienstag, 26. Februar 2013 10:37
Trennung von der Bezugsperson unbeeindruckt; sie spielen, auffallend oft für sich allein; bei der Wiederkehr der Bezugsperson bemerken sie die kaum oder lehnen sie mittels ignoranten Verhaltens ab.
Auf Kommentar antworten
 
dr.c.setzer on Dienstag, 26. Februar 2013 14:04
Die Replica-Uhren Person bedient sich der üblichen Ausflüchte. Natürlich, man kann den Kindern auch HB Zigaretten zum Rauchen geben, dann geht eh alles "wie von selbst". Wie einst versprochen. Oder man setze sie 12 Stunden vor die Glotze, die Glotze bindet Kids unheimlich stark. Und die Imagines der Glotze sind höchst modern, hört man überall. Manche Leute, auch Mütter naturgemäß, sind eben nicht zu retten,sie verwechseln das Denken mit dem Erfinden von Ausreden. Vermutlich beschwert sie das schlechte Gewissen. Dr.C. Setzer


Admin on Dienstag, 26. Februar 2013 11:06
Ich verstehe leider diesen unzusammenhängenden(aus dem Text entnommenen) Satz nicht. Sprechen Sie von sich? Ihren Kommentaren nach zu urteilen, meinen Sie sich, denn sie präsentieren sich als ignorant und als Mensch mit einem fehlenden Mutterimago. War Ihre Mutter nicht präsent und hat Sie abgelehnt.Vielleicht wurde die Schwester bevorzugt? Genau hier entstehen derartige fehlgesteuerte Introjekte. Suchen Sie sich eine erfahrene Psychoanalytikerin. Auch mit 58 Jahren, kann man noch "nachreifen". Das bringt einem zwar nicht die Mutter zurück, aber es gibt einem vielleicht eine andere Sichtweise der Dinge.
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